Das hier ist eine relativ umfangreiche Liste an Schritten, die passieren müssen, um eine Ausgabe der Schülerzeitung zu produzieren. Hier steht alles drin vom Planen und Schreiben der Artikel bis hin zum Druck und Verkauf (und wenn etwas nicht hier drin steht, dann gibt’s einen Link zu einem der anderen Seiten, auf der es drinsteht).
Schritt 1: Artikel Schreiben
Der erste Schritt zum erfolgreichen Produzieren einer neuen Schülerzeitungsausgabe ist das Schreiben von Artikeln. – Ist ja logisch, ohne Artikel keine Zeitung!
Man braucht aber dafür natürlich Ideen, über was man schreibt und Leute, die (im Optimalfall sogar halbwegs freiwillig) die Texte dann schreiben. Genau dafür eignen sich Treffen gut, in denen man als Redaktion zusammen brainstormt und sich im Bestfall dann gleich noch Leute finden, die die neu ausgedachten Ideen auch schreiben.
Wenn sich dann genug Artikel und Leute, die die Artikel schreiben, gefunden haben, muss man noch eine Deadline festlegen, die gut von den Redakteuren eingehalten werden kann: Sie sollte nicht zu kurz sein, muss aber auch nicht unendlich viel Zeit geben, da jeder dann sowieso nur das Schreiben aufschiebt.
Schritt 2: Korrekturlesen und korrigieren
Nachdem die Artikel fertig geschrieben sind, sollten sie noch von irgendwem korrigiert werden – ein möglichst fehlerfreier Text liest sich immerhin am besten! Dafür haben wir drei Korrekturen: Die Erst- und Zweitkorrektur von Redakteuren und die Drittkorrektur von Deutschlehrern, die es mögen, sich mit den schlimmen Texten von uns Rumzuschlagen.
Damit die Korrektur anfangen kann, müssen die Korrektoren natürlich erstmal die Artikel kriegen. Dafür schicken die Redakteure ihre Artikel an 3etagenleben-korrektur@rsg.lernsax.de, am besten in einem Word- oder LibreOffice-kompatiblen Dateiformat (z.B. .docx oder .odt; PDFs gehen auch, sind aber nicht so schön zum Korrigieren). Die Mail-Adresse überprüft dann entweder einer aus der Korrektur oder ein Chefredakteur schickt die Artikel von dort an die Korrektoren.
Mehr zur Korrektur und ihrer Funktionsweise findet sich auf der entsprechenden Seite.
Schritt 3: Layout
Wenn die Artikel durch die Drittkorrektur durch sind, kann das Layout anfangen. Dafür schickt die Zweitkorrektur (oder ein Chefredakteur) die Artikel, die von der Drittkorrektur an die Korrektur-Mail-Adresse gesendet wurden, an 3etagenleben-layout@rsg.lernsax.de. Außerdem schickt der Münzmeister auch die PDFs von den Werbeanzeigen an das Layout, damit die mit in die Ausgabe gelangen.
Das Layout plant dann die Struktur der Ausgabe und, naja, layoutet halt. Mehr gibt’s dazu auf der Seite zum Grafikteam.
Sobald die Ausgabe dann fertig gelayoutet ist, schaut die Redaktion nochmal drüber, um möglichst viele Fehler zu finden, damit sie noch vor dem Druck behoben werden können.
Schritt 4: Druck
Nachdem das Grafikteam eine fertige PDF der Ausgabe gelayoutet hat, muss sie nun gedruckt werden. Dafür muss die PDF dem Münzmeister geschickt werden, der dann den Druckauftrag abschickt. Danach heißt es: warten und hoffen, dass alles beim Druck glatt läuft.
Schritt 5: Verkauf
Das ist der letzte Schritt (und gehört eigentlich nicht wirklich zur Produktion der Ausgabe) – der ist sogar, trotz der scheinbaren Einfachheit, so umfangreich, dass es dazu eine ganze Extraseite gibt! Auf der steht alles, was man zum Verkauf wissen muss.
Tipps und Tricks
Deadlines wie lang?
Am besten ist es, die Länge der Deadlines abhängig von den Umständen festzulegen (z.B. mehr Zeit für die Korrektur, wenn man sehr viele Artikel hat). Hier aber eine ungefähre Richtlinie, wie lang ich die Deadlines meistens gemacht habe:
- Schreiben: 2-3 Wochen - Auch wenn die meisten die Zeit nur zum Prokrastinieren nutzen, kann es bei manchen Artikeln schon praktisch sein, etwas länger Zeit zu haben. Die Redakteure haben so auch mehr Freiraum, wann sie ihre Artikel schreiben, wenn sie z.B. in der letzten Woche bis zur Deadline viele Arbeiten schreiben und deswegen bei einer kürzeren Deadline lernen und Artikel schreiben müssten.
- Korrektur: 1-2 Wochen für K1+K2, 1-2 Wochen für K3 - K1 und K2 machen die Redakteure, da kann man also über Absprachen auch eine genauere Dauer ausmachen, wenn z.B. gerade wenige Arbeiten anstehen und dadurch mehr Zeit ist. Die K3 machen aber Lehrer, da kann man das nicht so gut absprechen (und man weiß nie, welche Arbeiten ein Lehrer zu einem bestimmten Zeitpunkt korrigieren muss), deswegen sollte man hier immer ein wenig länger Zeit lassen
- Layout: 1-3 Wochen - 2 Wochen ist meistens die optimale Zeitdauer, bei kleineren Ausgaben (oder großem Layoutteam) kann das aber auch gerne mal schneller gehen – das selber aber auch in die andere Richtung: bei einer größeren Ausgabe (oder wenn bspw. die Layouter gerade vieles außerhalb der Schülerzeitung am Hals haben) kann es auch schlau sein, mehr Zeit zu geben.
- Druck: 2 Wochen - 2 Wochen. Punkt. … Naja, es könnte schneller gehen, aber dann gäbe es einen sehr teuren Aufpreis für den Druck (egal, ob einen Tag oder eine Woche schneller – er ist immer hoch), den man echt nicht haben möchte. Also lieber immer 2 Wochen einplanen.
Wenn’s mit ‘ner Deadline mal nicht klappt
Es ist immer doof, wenn irgendwer seine Deadline nicht einhält, weil das die ganze schöne Zeitplanung, die man mühsam vorher gemacht hat, durcheinander bringt. Das Einzige, was man dann noch machen kann, ist Umplanen. Deswegen ist es immer eine gute Idee, ein wenig Luft in die Deadlines einzubauen, man dann Deadlines ohne große Probleme nach hinten verschieben kann, wenn mal wieder jemand seinen Artikel zu lange aufschiebt.
Wenn auch das nicht mehr reicht, weil z.B. ein Artikel viel länger braucht als zuerst gedacht, kann man auch einzelne Etappen der Produktion überspringen, bspw. nur die Erst- und Zweitkorrektur über den einen Artikel drüberschauen lassen. – Klar, in dem Artikel werden mehr Fehler zu finden sein, aber dafür kann man dann vielleicht die Ausgabe noch rechtzeitig in den Druck schicken.